Wir hatten gerade erst eine Zeit, da ist kalte Luft geradewegs von Sibirien durch Europa gezogen (und Kanada und die USA sehen regelmässig “Bomb Cyclones”, wie sie jetzt so gerne genannt werden).

Mit dem Klimawandel gibt es eine gute Chance, dass solches Wetter öfter kommen wird – und zugegeben, wenn die Dinge schlimm werden, dann werden wir uns wohl weniger um Trainingsaktivitäten in der Kälte sorgen.

Jetzt aber lässt diese Kälte sich als guter Anlass nehmen, um den Winter-Ratschlägen noch einen rund um extreme Kälte hinzuzufügen…

Bleib drinnen ;)

Eine Möglichkeit, wenn es wirklich kalt ist, ist einfach drin zu bleiben. Ja, das wird ohnehin zu oft getan, aber an einem gewissen Punkt ist es schon ratsam, der Mehrheit zu folgen.

Wenn es zu kalt ist, wenn man nicht die richtige Ausrüstung und Erfahrung dafür hat, dann muss man vorsichtig sein.

Oder Geh Raus, Richtig Angezogen

Die kalte Luft, so hatte ich gerade erst gesagt, ist normalerweise kein grosses Problem – aber wenn die Temperaturen wirklich unter den Gefrierpunkt gehen, dann wird sie zu einem.
Temperaturen unter Null, besonders wenn auch noch Wind hinzukommt, können sehr schnell sehr unangenehm werden – und darauf muss man vorbereitet sein, wenn man dennoch hinaus will.

Füg Schichten hinzu

Wird es kalt genug, dann wird man weitere Bekleidungsschichten hinzufügen müssen.

Schichten, die dicht genug abschliessen, damit keine Kälte in Lücken eindringt, aber auch locker genug sind, dass man eine schöne isolierende Luftschicht um sich bekommt – oder mehr als eine solche.

Meine Schichten im Video oben waren (immer noch nur) ein Base Layer, ein Windstopper-Shirt und eine Windstopper-Jacke. Und eine Winterversion der Tights, in denen ich praktisch immer laufe.
Man kann auch ein isolierendes Midlayer nehmen, wenn man mehr Wärme braucht.

Vermumm’ dich

Der andere Teil der richtigen Bekleidung in der Kälte ist Vermummung.

Im Lichte des Anti-Vermummungsgesetzes in Österreich will ich das erst recht so nennen ;)

Bei genug Kälte braucht es nicht mehr “nur” eine Sonnenbrille, um die Augen zu schützen, Lippenbalsam für die Lippen, ein Buff für den Hals und Nacken, eine Haube für Kopf und Ohren.
Bei den Temperaturen, da braucht es dann entweder weitere Buffs, eine Gesichtsmaske (wie ich sie anhatte) oder gleich eine Sturmhaube, je nachdem, wie die Bedingungen sind und was man selbst braucht…

Solange man noch nicht genau weiss, was man braucht und aushält, würde ich allerdings nahe genug am Zuhause bleiben. Gleich einmal weit hinaus sollte man sich nicht gerade wagen…

Mit richtiger Ausrüstung und passender Erfahrung aber ist es eine der Schönheiten solchen Trainings – und Lernens – seinen Aktionsradius erweitern zu können.